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Wie Betroffene von Long-Covid mehr Verständnis erfahren können

Menschen die unter Long-Covid leiden, stoßen in ihrem Umfeld nicht immer auf Verständnis und Unterstützung. Häufig auftretende Beschwerden sind unter anderem Müdigkeit, Muskelschwäche und Erschöpfung. Können Mediziner keine genaue Ursache für die Beschwerden finden, werden häufig psychosomatische Ursachen diagnostiziert. „Zu sagen, wer an Long COVID leidet, hat schlicht psychische Probleme, ist aus medizinischer Sicht falsch“, sagt Christa Roth-Sackenheim, Fachärztin für Neurologie und Psychiatrie. Sie sieht die fachkundige Aufklärung im Gespräch als einen ersten wichtigen Behandlungsansatz an, um die Betroffenen zu unterstützen.

Den vollständigen Artikel lesen Sie auf web.de:

https://web.de/magazine/gesundheit/mediziner-umfeld-long-covid-betroffene-ernst-37265342

 

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1 Kommentar

  1. Martina Seefeld

    Danke, dass Sie Ihre Stimme erheben und Position beziehen – als Psychiaterin, Neurologin und Psychotherapeutin! Ich bin dankbar und mehr als überrascht, dass sich der Beitrag auf dem gemeinsamen Portal der Fachgesellschaften wiederfindet.
    Sie schreiben, dass das postvirale Syndrom schon länger bekannt ist – warum benennen Sie es nicht? ME/CFS ist unterdiagnostiziert, Hausärzte scheuen sich ihre Patienten an Neurologen oder Psychiater weiter zu überweisen. Zu selten erfolgt eine korrekte Diagnostik, stattdessen Falschdiagnosen wie Depression und damit falsche Therapien, die eine weitere Zustandsverschlechterung bewirken. Und genau dies geschieht mit den LongCOVID bzw. PostCOVID-Erkrankten, die ME/CFS ausbilden nun ebenfalls.
    In Deutschland fehlt eine Anerkennung und Umsetzung der WHO-Kriterien, der internationalen Studien und Forschung zu diesem gesamten Komplex. Betroffene und ihre Familien werden allein gelassen, denn selbst aufgeklärte Patienten erfahren keine Hilfe oder gar Unterstützung durch adäquate Befunde. Komorbiditäten (wie etwa MCAS), die Verweigerung des OFF-Label Use von Medikamenten und wachsende Existenznöte führen zu einer konstanten Zustandsverschlechterung bis hin zu Bettlägerigkeit/Pflegebedürftigkeit.
    Morgen erhält Frau Prof. Dr. Scheibenbogen von der Charité das Bundesverdienstkreuz. Werden Sie zu den Gratulanten gehören? Kooperationen für Weiterbildung Ihrer Ärzte initiieren?
    Die Menschen, die von ME/CFS und LongCOVID betroffen sind, sind in der Mehrheit jung, haben kleine Kinder, sollten Großeltern und Eltern versorgen – und wollen beruflich Leistung bringen. Schwerbetroffene brauchen Linderung und Pflege. ME/CFS und LongCOVID sind neuroimmunologische Erkrankungen. Nehmen Sie die Herausforderung an?

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