AKTUELLES


23. Oktober 2018 Uncategorized0

Der Spitzenverband ZNS (SpiZ) ist der Zusammenschluss der großen fachärztlichen Berufsverbände auf dem Gebiet der ZNS-Versorgung.

Mitglieder sind der Berufsverband Deutscher Neurologen (BDN), der Berufsverband für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie in Deutschland (BKJPP), der Berufsverband Deutscher Nervenärzte (BVDN), der Berufsverband der Fachärzte für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie (BPM), der Berufsverband deutscher Fachärzte für Psychiatrie und Psychotherapie (BVDP) und der Berufsverband ärztlicher Psychoanalytikerinnen und Psychoanalytiker in der Deutschen Gesellschaft für Psychoanalyse, Psychotherapie, Psychosomatik und Tiefenpsychologie (DGPT).

Die Beschäftigung des Gesetzgebers mit der neuropsychiatrischen Versorgung wird von uns ausdrücklich begrüßt. Die wachsende Bedeutung der Versorgung von Menschen mit neurologischen und psychischen Erkrankungen sowie die Weiterentwicklung insbesondere der ambulanten Versorgungsmöglichkeiten sind die Kerninteressen unserer Verbände und wir widmen uns diesen Themen seit Jahrzehnten.

Der Kabinettsentwurf des TSVG wird intensiv diskutiert, es sind zahlreiche Stellungnahmen der Beteiligten bereits veröffentlicht worden. Der Spitzenverband ZNS möchte im Folgenden lediglich auf die Themengebiete, die die Fachgruppen des Spitzenverbands im Besonderen betreffen, eingehen.

 

Die komplette Stellungnahme finde hier.



21. September 2018 Uncategorized0

Die Versorgung von Patienten mit Erkrankungen des ZNS ist eine der wichtigsten Aufgaben einer verantwortungsvollen Gesundheitspolitik. Die Inanspruchnahme von Behandlungen nimmt stetig zu, Arbeitsunfähigkeitszeiten explodieren mitsamt den volkswirtschaftlichen Kosten. Stressassoziierte psychosomatische und somatische Krankheiten gewinnen ebenfalls an Bedeutung. Ambulante Versorgung ist gerade hier gefragt und äußerst leistungsfähig. Allerdings zeigt die Bestandsaufnahme erhebliche Wettbewerbsverzerrungen.

Die vom Spitzenverband ZNS in Auftrag gegeben Studie, erarbeitet von Herr Prof. Haucap von DICE Consult finden Sie hier.Download der Studie

Schlüsselaussagen der Studien

  • Die Versorgung von Patienten mit psychischen Krankheiten und Hirnerkrankungen stellt aktuell und mit der Gewalt eines Tsunami in der Zukunft ein gesamtgesellschaftliches Problem dar

 

  • Die Antworten der Politik auf diese Dynamik sind derzeit vor allem kurzsichtig durch Überregulation oder blindes Vertrauen auf Marktgesetze geprägt und nicht geeignet qualitativ hochwertige Versorgung mit angemessener Verfügbarkeit sicher zu stellen

 

  • Die Versorgung von Patienten mit psychischen Krankheiten sowie Hirnerkrankungen ist vor allem Zuwendungsmedizin

 

  • Die Facharztgruppen, die mit der Behandlung von ZNS-Krankheiten befasst sind, sind traditionell durch eine Vielzahl von Wettbewerbsverzerrungen benachteiligt, was eine patientenzentrierte Entwicklung innovativer Versorgungsformen behindert

 

  • Politik und Selbstverwaltung sind aufgefordert, die Zuwendungsmedizin systematisch zu fördern und Anreize für einen echten Wettbewerb um die beste Versorgung der Schwerkranken zu schaffen

 

  • Politik und Selbstverwaltung sind aufgefordert, Wettbewerbsnachteile aufzuheben, damit sich die ambulant-wohnortnahe Versorgung mit gestuften, patientengerechten und interdisziplinären Versorgungsangeboten entwickeln kann

 



7. Mai 2018 Uncategorized0

Der Spitzenverband ZNS begrüßt außerordentlich, dass sich der 121. Deutsche Ärztetag in Erfurt in diesem Jahr besonders der Versorgung von Menschen mit psychischen Erkrankungen widmet

Die Inanspruchnahme von Leistungen bei psychischen und psychosomatischen Erkrankungen hat in den letzten 20 Jahren sehr stark zugenommen.Diese Zunahme und die gleichzeitig bestehenden Versorgungsengpässe sind u. a.  Folge einer jahrzehntelangen und systematischen Vernachlässigung der sprechenden Medizin. Das rein ärztliche Gespräch ohne technischen Einsatz wird von allen ärztlichen Leistungen de facto am schlechtesten vergütet. So haben Fachärzte für Psychiatrie oder für Psychosomatische Medizin innerhalb der Ärzteschaft im Vergleich zu allen anderen Fachgebieten weit unterdurchschnittliche Einkommen.



1. November 2017 Uncategorized

 

Vorbemerkung

 

Der Spitzenverband ZNS (SpiZ), in dem sich die führenden fachärztlichen Berufsverbände der psychiatrischen, kinder- und jugendpsychiatrischen, neurologischen und psychosomatischen Fachgruppen zusammengeschlossen haben, sieht die vorliegende Vereinbarung der GKV, PKV und DKG zur Stationsäquivalenten Behandlung (StäB) äußerst kritisch.



24. September 2017 Uncategorized0

Vorbemerkung

Der Spitzenverband ZNS, in dem sich die führenden fachärztlichen Berufsverbände der psychiatrischen, kinder- und jugendpsychiatrischen, neurologischen und psychosomatischen Fachgruppen zusammengeschlossen haben, sieht den vorliegenden Arbeitsentwurf des Bundesministeriums der Gesundheit äußerst kritisch. Die Fachärzte der genannten Fachgruppen, die selbst auch Psychotherapeuten sind, sehen noch erheblichen Klärungsbedarf in Bezug auf die geplante Gesetzesänderung, mit der ein neues, noch nicht mit einem Namen versehenes Berufsbild geschaffen werden soll. Sie begrüßen ausdrücklich die Bestrebungen, durch die geplante Reform der Ausbildung nicht-ärztlicher Psychotherapeuten, Standards zu definieren, die zu einer qualitativ guten und sicheren Patientenversorgung führen sollen.

Ärztliche Kompetenzen, die aktuell nur im Rahmen eines Medizinstudiums erworben werden, dürfen durch die Reform nicht in ein neues Berufsbild mit einem vollkommen anderen Heilberufsverständnis übertragen werden. Dies würde zwangsläufig zu einem Verlust in der Qualität der Behandlung und zu einer Gefährdung des Patientenwohls führen.



1. April 2017 Uncategorized

Die AOK hat ihren Pflegereport 2017 veröffentlicht. Dieser weist aus, dass 40% der Heimbewohner ein Neuroleptikum und 30% ein Antidepressivum erhalten. Dies wird als eine unnötige Verordnung und Überverordnung von Psychopharmaka gewertet. Laut AOK-Chef Martin Litsch sind die behandelnden Ärzte und Pflegeheimbetreiber in der Pflicht, Medikamente nur dann einzusetzen, wenn es nicht anders geht. Der Spitzenverband ZNS (SpiZ) fordert hier eine differenziertere Bewertung der Situation.



29. März 2017 Uncategorized

Der „Erweiterte Bewertungsausschuss“ hat über die Honorierung der am 1. April neu ins System gekommenen psychotherapeutischen Leistungen entschieden.  Diese Entscheidung wird im Spitzenverband ZNS (SpiZ) sehr kritisch gesehen.

„Wir sind entsetzt über die Entscheidung des Erweiterten Bewertungsausschusses. Die Psychotherapeutische Sprechstunde und die Psychotherapeutische Akuttherapie hätten deutlich besser vergütet werden müssen. Die gute Idee der neuen Psychotherapie-Richtlinie, akute Situationen in der Psychotherapie besser und niedrigschwelliger abzubilden, wird durch die zu geringe Honorierung der Leistungen konterkariert,“ erklärt Dr. Irmgard Pfaffinger, SpiZ-Mitglied und Vorsitzende des Bundesverbandes für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie.



17. März 2017 Uncategorized

Der Spitzenverband ZNS (SpiZ), in dem sich führende fachärztliche Berufsverbände der psychiatrischen, kinder- und jugendpsychiatrischen, neurologischen und psychosomatischen Fachgruppen zusammengeschlossen haben, betreibt seit dem 1. Februar 2017 eine gemeinsame Geschäftsstelle in Berlin. Der Geschäftsführer vor Ort in Berlin ist der 34-jährige Volljurist und Rechtsanwalt Bernhard Michatz.


Spitzenverband ZNS 2017